Tage der Wiederbelebung: Herzdruckmassage und Defibrillator-Anwendung retten Leben

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"Lebensretttung" stand Mitte Oktober auf dem Lehrplan aller Klassen der ECOS-HLW Bad Ischl.

Statistisch erleidet in Österreich alle 45 Minuten ein Mensch einen Herzstillstand. In jedem dieser Fälle wäre schnelle Hilfe angezeigt, hierzulande ist allerdings die Überlebenswahrscheinlichkeit eher gering. Die durchschnittliche Wiederbelebungsquote beträgt gemäß den Daten des OÖ Jugendrotkreuzes lediglich 10 bis 20 Prozent. Skandinavische Länder, vor allem Norwegen und Schweden, zeigen deutlich bessere Überlebensraten, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass dort weniger Zeit vergeht, bis Maßnahmen zur Wiederbelebung einsetzen. Jede Minute zählt. Je länger kein Kreislauf vorhanden ist, desto schlechter die Prognose. Wenn also ein beherzter Laie sofort mit Brust-Kompressionen beginnt und idealerweise ein Defibrillator zur Verfügung steht, steigen die Chancen deutlich. 

Der dritthäufigsten Todesursache wirksam entgegnen 

Der plötzliche Herztod gilt in der westlichen Welt als dritthäufigste Todesursache – und jede und jeder kann mithelfen, diese Rate zu verbessern. So geschehen an zwei Tagen Mitte Oktober in der Aula der ECOS-HLW Bad Ischl. Hier trainierten die beiden Erste-Hilfe-Beauftragten der Schule, DGKP Maria Hutter und Mag. Christiane Pomberger, die Herzdruckmassage und den Einsatz des schuleigenen Defibrillators. Sämtliche Schülerinnen und Schüler waren mit großem Ernst bei der Sache. Und wieder zeigte sich, dass jene, die diesen alljährlich wiederkehrenden Kurs schon mehrfach absolviert haben, bereits mit Routine an die – in diesem Fall zum Glück fingierten - lebensrettenden Maßnahmen herangehen.