Rollstuhl-Projekttag an der ECOS-HLW Bad Ischl

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Dinge, die sich bewähren, beizubehalten ist betrieblich gesehen eine Selbstverständlichkeit. Nicht selbstverständlich ist es allerdings, dass eine Frau wie Tina Pesendorfer, Österreichs Nummer 1 im Rollstuhltennis, Jahr für Jahr einer Schule zur Verfügung steht, um mit jungen Menschen ihre Erfahrungen zu teilen.

So geschehen am 10. Dezember an der ECOS-HLW Bad Ischl. Hier fand – schon zur guten Tradition geworden – ein Rollstuhlworkshop mit knapp 60 teilnehmenden Schüler/innen statt. Ziel der von DSA Cornelia Mikenda organisierten Veranstaltung war es, den Schüler:innen der beteiligten Sozialmanagement-Klassen ein kritisches Bewusstsein für Barrierefreiheit zu vermitteln und ihnen die Erfahrung zu ermöglichen, wie es sich anfühlt, wenn man den Schulalltag im Rollstuhl zu meistern hat.

Nach einer kurzen Einführung in den Umgang mit dem „Rolli“ schwärmten die Schüler:innen aus und versuchten, die täglichen Wege am Schulgelände selbstständig zu bewältigen. Zusätzlich wurde die Schule auf ihre Eignung in Bezug auf Barrierefreiheit untersucht.

Tina Pesendorfer, ihr Coach in diesem Workshop, ist selbst seit Jahren an den Rollstuhl angewiesen; es bestehen also ganz viele Erfahrungswerte in unterschiedlichen Lebensbereichen, die sie mit den Schüler:innen teilen konnte. Diese reichten von praktischen Tipps zum Umgang mit dem Rollstuhl bis hin zur Beantwortung von Fragen rund um Gleichbehandlung und Chancengleichheit. Fazit einer Schülerin, die sich fasziniert von der Energie der Workshop-Referentin Tina Pesendorfer zeigte: Dieser eine Projekttag verändert die Sichtweise und persönliche Haltung mehr als viele Stunden Theorie!