Praxisunterricht an den drei Ausbildungsschienen der HLW Bad Ischl

Alle drei Ausbildungsschienen der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Bad Ischl sind gekennzeichnet von beruflicher Orientierung. Dies erweist sich vielgestaltig im "herkömmlichen" Unterricht, aber auch im Praxisunterricht, der in jeder der drei Formen zentraler Bestandteil der Ausbildung ist. 

 

HLW - schulautonome Vertiefung Gesundheitsmanagement

In der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe mit der schulautonomen Vertiefung Gesundheitsmanagement werden die Schülerinnen und Schüler vom ersten bis zum vierten Jahrgang im Unterrichtsgegenstand "Küchen- und Restaurationsmanagement" unterrichtet und darüber hinaus in den ersten beiden Unterrichtsjahren im sehr praktisch angelegten Gegenstand "Betriebsorganisation". Zwischen drittem und viertem Ausbildungsjahr absolvieren die Schüler/innen ein 12-wöchiges Praktikum in einem gastronomischen Betrieb, um dann am Ende des vierten Jahrgangs zur "Fachprüfung" aus dem Unterrichtsgegenstand "Küchen- und Restaurationsmanagement" anzutreten. Dies ist eine Vorprüfung zur Reifeprüfung, deren Ergebnisse sich später nicht nur im Maturazeugnis gut machen, sondern auch zu vielen verschiedenen gastronomischen und touristischen Berufen berechtigen. 

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Fachrichtung Sozialmanagement

Auch in der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe - Fachrichtung Sozialmanagement wird der Praxisbezug groß geschrieben. Unterrichtsprojekte und der intensive und breit angelegte Kontakt mit außerschulischen Partnerbetrieben und -organisationen sind in allen fünf Ausbildungsjahren typisch für diese Fachrichtung. Darüber hinaus gilt es in der HLW-Sozialmanagement drei Praktika zu absolvieren. Das erste erfolgt unterjährig während des dritten Jahrgangs. Dieses "Montagspraktikum" besteht aus einem allwöchigen fünfstündigen "Jobshadowing", das die Schülerinnen und Schüler zwei unterschiedliche Sozialeinrichtungen führt. Zwischen drittem und viertem Jahrgang sowie zwischen viertem und fünftem Jahrgang sind außerdem 8-wöchige Ferialpraktika zu absolvieren. Letzteres kann übrigens auch in einer ausländischen Einrichtung stattfinden. Von dieser Möglichkeit wird häufig Gebrauch gemacht. Unterstützt durch das EU-Mobilitätsprogramm ERASMUS+ reisen viele Schüler/innen der HLW Bad Ischl in verschieden europäische Länder, um dort soziale Einrichtungen kennen zu lernen. Auch Einrichtungen in außereuropäischen Ländern werden in diesem Zusammenhang gerne als Praxisplätze gewählt.

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Fachschule für Sozialberufe

Praxisorientierung ist auch in der Fachschule für Sozialberufe von besonderer Bedeutung. Während des zweiten und des dritten Ausbildungsjahres gilt es Fachpraktika zuerst in Familien und dann in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen zu absolvieren. Auch die Abschließende Arbeit, die am Ende dieser dreijährigen Ausbildung steht, besticht durch besonderen Praxisbezug. Und nicht zuletzt ist es die Zusatzqualifikation "Assistent/in in oberösterreichischen Kinderbetreuungseinrichtungen", die praktische Handlungskompetenz voraussetzen. Diese wird durch spezielle Schwerpunktsetzungen, wie zum Beispiel der Spielpädagogik", unterstützt. 

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